„Ich bin felsenfest überzeugt davon, dass jeder sich ändern kann, bis er oder sie ins Grab fährt. Wenn jemand feststeckt, dann ist ihm meist der Humor total abhandengekommen.“
– Dr. Noni Höfner
Die Provokative Systemarbeit (ProSA)® und der Provokative Stil (ProSt)® in der Praxis: Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf der Vermittlung von provokativen Werkzeugen, die du anschließend sofort im beruflichen und privaten Alltag einsetzen kannst.
Der Workshop ist der erste Teil einer zweiteiligen Ausbildung in Provokativer SystemArbeit (ProSA)® und Provokativem Stil (ProSt)® und wird als Voraussetzung für ProSA II im D.I.P. (Deutsches Institut für Provokative Therapie) anerkannt. Er ist Teil des D.I.P.-Zertifikates.
Folgende Inhalte erwarten dich in dem dreitägigen Workshop:
- kognitiver Rahmen von Provokativer Systemarbeit (ProSA) und Provokativem Stil (ProSt): Grundlagen, Menschenbild, Therapieauffassung, innere Haltung u. a.
- Aufbau eines Repertoires an humorvoll-provokativen Reaktionen
- Grenzen des Provokativen Ansatzes: Wann sind Provokationen hilfreich, wann wirken sie destruktiv?
- mehrere Live-Demonstrationen mit Noni Höfner
- viele praktische Übungen, um sicherzustellen, sicher, dass die gelernten Interventionen zum persönlichen Humor passen. Du erlebst „am eigenen Leib“, warum provokative Werkzeuge so gut funktionieren.
Unverbindliche Reservierung
Verbindliche Anmeldung
Ort & Termine
Institut für angewandte Positive Psychologie
Belziger Str. 7
10823 Berlin
04. – 06. September 2026
Freitag: 14.00 – 19.00 Uhr
Samstag: 10.00 – 18.30 Uhr
Sonntag: 10.00 – 13.00 Uhr
Umfang & Kosten
Umfang
3 Trainingstage, Freitag – Sonntag
Kosten
583,-€ inkl. MwSt. (93,08 €) und aller Materialien. Inklusive Snacks und Getränke.
Teilnahmevoraussetzung
Es gibt keine Teilnahmevoraussetzungen. Der Workshop ist offen für alle, die sich für provokative Systemarbeit interessieren.
Zertifizierung & Anerkennung
Der Workshop ist der erste Teil einer zweiteiligen Ausbildung in Provokativer SystemArbeit (ProSA)® und Provokativem Stil (ProSt)® und wird als Voraussetzung für ProSA II im D.I.P. (Deutsches Institut für Provokative Therapie) anerkannt. Er ist Teil des D.I.P.-Zertifikates.
Trainerin
Dr. Noni Höfner
Gasttrainerin
Die Provokative Therapie
Hintergrund und Ursprung
Die Provokative Therapie ist eine von Frank Farrelly entwickelte Therapieform, die zur kognitiven Verhaltenstherapie zählt und den paradox arbeitenden Schulen nahesteht.
Der Begriff „provokativ“ wird im Sinne von „herauslocken, herausfordern“ verstanden und keinesfalls im Sinne von „verletzen“ oder „beleidigen“. Farrelly stellte viele für unumstößlich gehaltene Therapieregeln auf den Kopf, machte das befreiende Lachen in der Therapie gesellschaftsfähig und zeigte, dass wirkungsvolle Therapie sowohl kurz als auch kurzweilig sein kann.
Weiterentwicklung durch Noni Höfner
Dr. Noni Höfner hat Farrellys Provokative Therapie in ihre Bestandteile zerlegt und die provokative Kommunikationsweise – den sogenannten Provokativen Stil (ProSt)® – in den letzten Jahrzehnten weiterentwickelt. Der von Höfner neu eingeführte Begriff der Provokativen SystemArbeit (ProSA)® betont den bedeutenden systemischen Anteil der provokativen Interventionen, bei denen stets das soziale Umfeld des Klienten (tatsächlich anwesend oder virtuell) in den Beratungsprozess einbezogen wird.
Um die komplexe provokative Beratungsform leichter lernbar zu machen, hat Noni Höfner die Elemente der Provokativen Therapie und des daraus entwickelten Provokativen Stils herausgearbeitet. Die Elemente von ProSA und ProSt werden in ProSA I als „Bausteine“ gezielt geübt. Kleine vorgeschaltete Impro-Übungen helfen, den eigenen kreativen Speicher zu öffnen und weiterzuentwickeln. Durch die zahlreichen Übungen wird die provokative Vorgehensweise nicht nur kognitiv begriffen, sondern auch emotional erfasst.
Ziel der Arbeit im Provokativen Stil
Das Ziel der provokativen Interventionen ist die Stärkung der Selbstverantwortung der Klient:innen.
Durch die provokativen Interventionen werden ihnen der Wille zur konstruktiven Veränderung und seine Selbstheilungskräfte mobilisiert. Das befähigt sie – meist in sehr kurzer Zeit – das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen und selbstschädigende Verhaltensweisen durch gesünderes Verhalten zu ersetzen.



